Die Igelfliege, Tachina fera, gehört zu der Familie der Raupenfliegen. Der Name rührt von den Borsten her, die sich auf dem Körper befinden.

Igelfliegen vermehren sich parasitoid, das heißt, dass der parasitierte Wirt nach der Entwicklung der Fliegen stirbt. Die Fliegen legen ihre Eier an Schmetterlingsraupen ab. Nach dem Schlupf bohren sich die jungen Raupen in den Körper der Schmetterlingsraupen und ernähren sich zunächst von nicht lebenswichtigen Innereien. Erst mit der vollständigen Entwicklung stirbt der Wirt.

Landkärtchen (Araschnia levana f. prorsa) der Sommergeneration sind im Gegensatz der Frühjahrsgeneration dunkel gefärbt. Man spricht hier vom Saisondimorphismus.

Landkärtchen der Frühjahrsgeneration

Kaisermantel, Argynnis paphia, männlich erkennbar an den auf den Vorderflügeln befindlichen Duftschuppenstreifen.

Kaisermantel, Argynnis paphia f. valesina, seltene Farbvariante.

Blauschwarze Holzbiene, Xylocopa violacea. Eine wärmeliebende Biene an Orten mit Nistmöglichkeiten in Totholz.

Hartheuspanner (Siona lineata)

Blauschwarzer Ölkäfer, Maiwurm. Meloe proscarabaeus. Mit einer interessanten und äußerst komplexen Vermehrungsstrategie.

Hornisse, Vespa crabro, größte heimische Faltenwespe.

Rösels Beisschrecke, Roeseliana roeselii. Ein weit verbreitete Langfühlerschrecke. Ein weibliches Tier, erkennbar an der leicht gebogenen Legeröhre.

Die Gämsen im Lausitzer Gebirge haben ihren Ursprung in eingebürgerten Tieren aus den Alpen, die der damalige Besitzer der Grundherrschaft, Graf Kinsky zum Zwecke der Jagd in verschiedenen Gattern gehalten hatte. Am Großen Buchberg wurden diese 1907 freigelassen. Auf den Blockhalden, die auf vielen Lausitzer Bergen zu finden sind, haben sie gute Lebensgrundlagen. Teilweise kann man ein recht geringes Fluchtverhalten beobachten.

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